Ostergedichte

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Lustige Ostergedichte
Kurze Ostergedichte



Ostergedichte
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Epilog
Jubelgesang
Osterspaziergang
O Mensch



Frühlingsgedichte von:
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Eichendorff
Goethe
Mörike


zum Geburtstag







Schöne und lustige Gedichte und kurze Sprüche zur Osterzeit, sowie Texte
und Beispiele für Ostergrüsse und Wünsche auf Karten und Geschenk-Tipps.

Von Hoffnung erzählen

Wenn leise der Himmel sich erhellt,
Und die Morgenröte uns von Hoffnung erzählt,
Weicht die Erinnerung einem neuen Raum,
Gegenwart ist nicht mehr Traum.

- © Monika Minder -

Osterglocke, Nahaufnahmem im warmen Licht

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden.


Bild-Text

Erfüllung und Kraft finden wir dort,
wo wir uns von der Begeisterung ziehen lassen.

(© Monika Minder)



Weitere Ostergedichte
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Ostern feiern


Ostern feiern, wenn die Luft nach Frühling schmeckt,
Und all das Bunte sich zum Himmel streckt.
Ostern feiern, heisst fröhlich und traurig sein,
Und das Herz endlich vom Stein befrein.

- © Monika Minder -




Der Ostermorgen bringt die Herrlichkeit

Der Ostermorgen bringt die Herrlichkeit,
Vergangen ist des Winters Leid.
Duft und Pracht nach trüber Zeit erleben,
Mutig sich dem neuen Licht ergeben.

- © Monika Minder -




Glauben holen, lieben, hoffen

Glauben holen, lieben, hoffen,
Wenn Mut und Kraft uns mal verlässt.
Im Frühling werden Herz und Seele offen,
Durchweht uns sanft das Osterfest.

- © Monika Minder -




Leise zieht ein Frühlingslied

Leise zieht ein Frühlingslied
Zieht sich sanft durch mein Gemüt.
Leise zieht die Lieb ihr Lied
Singt ein Auferstehungslied.

- © Monika Minder -




Der Lenz

Der Lenz ist da
Und auch die Blumen.
Ostern bringt uns nah
Was nie darf ruhen.

- © Monika Minder -


Blumenbild mit Spruch Hoffnung

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Bild-Text

An jedem neuen Tag darf ich hoffen, dass ich mich verändern kann.

(Gordon MacDonald)




Ostergedichte für Kinder
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Da kackt doch einer frech ins Gras


Da kackt doch einer frech ins Gras,
ich glaub, das ist der Osterhas.
Der sitzt und wackelt mit dem Po,
ich glaub, ein Ei kommt jetzt hervor.

- © Monika Minder -




Bald ist Ostern wieder vorbei

Bald ist Ostern wieder vorbei
Und lange gibts kein Osterei.
Doch Veilchen duften unter Bäumen
Und Hennen legen immer Eier.
Im Herzen tragen wir die Frühlingswonne
Und freuen uns an jedem Tag mit Sonne.

- © Monika Minder -




Das Osterfest

Wie immer ist das Osterfest
Für Has' und Henn' ein grosser Test.
Sie legen Eier um die Wette
Und werden dabei immer fetter.

- © Monika Minder -




Es war einmal ein kleiner Has

Es war einmal ein kleiner Has
Der wünschte sich ein Ei im Gras.
Er sah die Henne gackern
Und schwupps, war schon ein Ei gebacken.

- © Monika Minder -




Eins, zwei, drei

Eins, zwei, drei,
jetzt suchen wir das Ei.
Es scheint ganz gut versteckt,
dort auf dem Feld hab ich es nicht entdeckt.

- © Monika Minder -




Osterhase

Osterhase mit den braunen Ohren
hat bisher noch nie ein Osterei verloren.
Denn er weiss genau wie zart und ohne "Schuss"
er mit den Eiern umgehn muss.

- © Monika Minder -

(Schuss = schweizerdeutsch = Schwung)


Blumenbild mit kurzem Osterspruch

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden.


Bild-Text

Ostern ist das Siegesfest des ewigen Lebens.

(Gertrud von Le Fort)




Klassische und christliche Ostergedichte
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Ostern


Doch es naht der Ostertag,
Naht, wo die Verwesung drohte,
Naht mit schöpfendem Gebote,
Und es grünt der Sarkophag;
Frühling, wecke mir die Tote!
Bring die Rose mir, die rote,
Die auf ihrer Wange lag!

Bring die Rose blendend weiss,
Die mir ihren Nacken malte,
Bring das Licht, das sie umstrahlte,
Das ich nicht zu nennen weiss!
Nimm in deinen Arm und halte
Mir an deiner Brust die Kalte
Und küss ihr die Lippe heiss!

Aber kann dein warmer Hauch
Nur die Flur mit Blumen decken,
Nur die lieben Veilchen wecken,
Aber nicht die Toten auch ...
Frühling, deine blüh'nden Hecken,
Gib die Leiche zu verstecken,
Mir den schönsten Rosenstrauch!

Deine Tränen lau und mild
Rieselnd über deine Wangen,
Tropfen, die in Blumen hangen,
Fallen auf das bleiche Bild,
Bis der Arme heimgegangen,
Der der Liebe Glutverlangen
Schwärmend einst für Sünde hielt.

- Hermann von Gilm 1812-1864, österreichischer Dichter -




Ostern

Es rauschen und klingen,
Es duften und singen
Die Wipfel im Hain,
Die Blumen am Rain,
Die Bächlein in Klüften,
Die Vöglein in Lüften:
Der Herr ist erstanden!

Was steht ihr und weinet
Um Gräber vereinet?
Der Sieg ist errungen,
Der Tod ist bezwungen,
Der Stein ist gehoben,
Es tönet von oben:
Der Herr ist erstanden!

- Julius Sturm 1816-1896, deutscher Dichter der Spätromantik -




Ostern

Nun jubeln die Vöglein:
Christ ist erstanden!
Die grüne Saat fällt hell mit ein:
Christ brach aus Tod und Banden!
Am Hang die kleinen Vögelein
Sagens's allen Landen,
Der Himmel, tief und kinderrein
Fällt gross und feierlich mit ein:
Christ ist erstanden! -

Nun brich hervor, du Menschenmund,
Was will dich noch bezwingen,
Du sollst, das grün und scharlachbunt,
Dein Freudenbanner schwingen,
Bricht an und singe dich gesund
Mit heissem Freudeklingen.
Du bist doch mehr als Baum und Stein,
Als Blumen und als Vögelein!

Und hält dich dumpfe Werktagshast
Zu müder Angst gebunden,
Die Freude will bei dir zu Gast,
Sie hat dich doch gefunden,
Sie redet hold: Gib mir die Last,
Ich kühle deine Wunden,
Ich mache deine Seele gut
In meiner Schönheit Rosenflut.

Ich tränke dich mit süssem Trank,
Der macht all' Not genesen,
Der heiligt, was noch winterkrank
Und starr in dir gewesen,
Bis all ein grosser Freudedank
Dein trübes Menschenwesen,
Bis neues seliges Opferlicht
Strömend in alle Fenster bricht.

- Gustav Schüler 1868-1938, deutscher Dramatiker -




Osterfeuer

Die goldenen Osterfeuer glühen,
Der Frühling kam in die Welt hinein,
Ich sehe deine Wangen glühen
In unserer Feuer rotem Schein.

Zwei Feuer nebeneinander flammen,
Wir haben lächelnd die Glut entfacht,
Die roten Flammen schlagen zusammen
Und lodern vereinigt in die Nacht.

Es lodern und leuchten und zittern und sprühen
Zwei Flammen heiss in die Nacht hinein,
Und unsere Wangen flammen und glühen
Von unserer Liebe Widerschein.

- Hermann Löns 1866-1914, deutscher Schriftsteller -




Ostern

Erstorben war des Frühlings Lust und Prangen
Und Winternacht auf weiter Erde lag,
Es harrte lang in tiefer Sehnsucht Bangen
Manch hoffend Herz auf einen Ostertag!
Manch feuchtes Auge fragte, nachtumfangen,
Ob noch kein Strahl aus düstern Wolken brach?
Doch ob verwelkt, verweht die lichten Blüten –
In dunkler Hülle Lebensflammen glühten.

Und horch! wie feiernd heut' in allen Landen
Der Osterglocken hehrer Gruss erklingt:
Der Heiland, der Befreier ist erstanden!
Aus Todesnacht er siegend auf sich schwingt!
Und überall mit ihm aus finstern Banden,
Die Fessel sprengend, lichtes Leben dringt.
O sei gegrüsst, der sel'gen Sieg errungen,
Du Lebensgott, der Todesnacht bezwungen!

Wie regt sich's mächtig nun in tiefen Grüften,
Wie treibt's und wächst und blüht zum Licht empor!
Wie freudenreich in blauen, sonn'gen Lüften
In Glockenklänge tönt der Lerchenchor!
Wie weht ein Hauch von linden Veilchendüften
Aus dürrem Laub am öden Hag hervor!
In Wald und Flur vieltausend Knospen spriessen,
In Duft und Pracht sich blühend zu erschliessen.

Sie alle wollen sel'gen Gruss dir sagen:
Du bangend Herz, lass ab von Winters Leid,
Auch deine Stunde wird in Wonne schlagen,
Da du erblühst zu gleicher Herrlichkeit!
Gesenktes Auge, sieh im Glanze tagen
Den Ostermorgen nach der trüben Zeit!
Wie wir aus Winteröde uns erheben,
Erschliesse mutig dich dem neuen Leben!

Und wenn du trauernd kniest am stillen Orte,
Schliesst all dein Glück ein dunkler Hügel ein,
O glaube du dem heil'gen Osterworte,
Sieh freudig abgewälzt den schweren Stein!
Geöffnet ist des Todes nächt'ge Pforte
Und in die Gruft erglänzt der Morgenschein.
Zu Himmelshöh'n von öden Grabeshügeln
Heb' deine Hoffnung sich auf Glaubensflügeln!

- Luise Förster, Ps. Ada Linden, 1847-1911, deutsche Dichterin -




Ewige Ostern

Als sie warfen Gott in Banden,
Als sie ihn ans Kreuz geschlagen,
Ist der Herr nach dreien Tagen
Auferstanden.
Felder dorren. Nebel feuchten.
Wie auch hart der Winter wüte:
Einst wird wieder Blüt' bei Blüte
Leuchten.
Ganz Europa brach in Trümmer,
Und an Deutschland frisst der Geier, –
Doch der Frigga heiliger Schleier
Weht noch immer.
Leben, Liebe, Lenz und Lieder:
Mit der Erde mag's vergehen.
Auf dem nächsten Sterne sehen
Wir uns wieder.

- Klabund 1890-1928, deutscher Schrifsteller -




Zur Osterzeit

Ist das ein Ostern! – Schnee und Eis
hielt noch die Erde fest umfangen;
frostschauernd sind am Weidenreis
die Palmenkätzchen aufgegangen.

Verstohlen durch den Wolkenflor
blitzt hie und da ein Sonnenfunken –
es war, als sei im Weihnachtstraum
die schlummermüde Welt versunken.

Es war, als sollten nimmermehr
ins blaue Meer die Segel gehen, –
im Park ertönen Finkenschlag,
und Veilchenduft das Tal durchwehen. –

Und dennoch, Seele, sei gewiss:
Wie eng sich auch die Fesseln schlingen,
es wird der Lenz, das Sonnenkind,
dem Schoss der Erde sich entringen.

Dann sinkt dahin wie Nebelflor
auch all dein Weh und deine Sorgen,
und veilchenäugig lacht dich an
ein goldner Auferstehungsmorgen! –

- Clara Müller-Jahnke 1860-1905, deutsche Dichterin -




Bekannte Ostergedichte
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Karwoche


O Woche, Zeugin heiliger Beschwerde!
Du stimmst so ernst zu dieser Frühlingswonne,
Du breitest im verjüngten Strahl der Sonne
Des Kreuzes Schatten auf die lichte Erde,
Und senkest schweigend deine Flöre nieder;
Der Frühling darf indessen immer keimen,
Das Veilchen duftet unter Blütenbäumen
Und alle Vöglein singen Jubellieder.

O schweigt, ihr Vöglein auf den grünen Auen!
Es hallen rings die dumpfen Glockenklänge,
Die Engel singen leise Grabgesänge;
O still, ihr Vöglein hoch im Himmelblauen!
Ihr Veilchen, kränzt heut keine Lockenhaare!
Euch pflückt mein frommes Kind zum dunkeln Strausse,
Ihr wandert mit zum Muttergotteshause,
Da sollt ihr welken auf des Herrn Altare.

Ach dort, von Trauermelodieen trunken,
Und süss betäubt von schweren Weihrauchdüften,
Sucht sie den Bräutigam in Todesgrüften,
Und Lieb' und Frühling, alles ist versunken!

- Eduard Mörike 1804-1875, deutscher Lyriker -




Wenn die Schokolade keimt

Wenn die Schokolade keimt,
Wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
"Glockenklingen" sich auf „Lenzesschwingen"
Endlich reimt
Und der Osterhase hinten auch schon presst,
Dann kommt bald das Osterfest.

- Joachim Ringelnatz 1883-1934, deutscher Schriftsteller -




Die Sonne geht auf im Osten

Die Sonne geht im Osten auf,
der Osterhas` beginnt den Lauf.
Um seinen Korb voll Eier sitzen
drei Häslein, die die Ohren spitzen.

Der Osterhas` bringt just ein Ei -
da fliegt ein Schmetterling herbei.
Dahinter strahlt das blaue Meer
mit Sandstrand vorne und umher.

Der Osterhas` ist eben fertig -
das Kurtchen auch schon gegenwärtig!
Nesthäkchen findet - eins, zwei, drei,
ein rot`, ein blau`, ein lila Ei.

Ein Ei in jedem Blumenkelche!
Seht, seht, selbst hier,
selbst dort sind welche!

Ermüdet leicht im Morgenschei
schlief Kurtchen auf der Wiese ein.

Die Glocken läuten bim, bam, baum
und Kurtchen lächelt zart im Traum.
Di di didl dum dei,
wir tanzen mit unsern Hasen
umfasst, zwei und zwei,
auf schönem, grünen Rasen.

- Christian Morgenstern 1871-1914, deutscher Dichter -







Texte und Beispiele für Ostergrüsse und Wünsche auf Karten
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1. Textbeispiel mit kurzem Spruch
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Den Tag nutzen, heisst aufwachen.

(Monika Minder)



Liebe ...

Frohe Ostern!

Ich wünsche dir von Herzen, dass dich diese frühlingshaften
Tage durch die Zeit begleiten und dir die Seele wärmen.
In Gedanken bin ich bei dir und hoffe, du kannst ein paar
entspannte Tage geniessen.

Herzliche Ostergrüsse und alles Liebe von ...


(© Textbeispiel und Spruch Monika Minder)




2. Textbeispiel mit Frühlingsgedicht
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Klarer Frühlingsmorgen
Ein wunderschöner Tag
Da fallen gleich die Sorgen
Alle von dir ab.

Es lacht ins Herz hinein
Der Himmel dir mit seiner Weite.
Nichts engt mehr ein
Nur zarter Duft trägt dich ein Stücklein weiter.

Dir ist, als sie die Seele voll
Mit Blüten und mit Trieben
so heimisch auch das Moll
Jetzt duftet dir die Liebe.

(Monika Minder)


Fröhliche Ostern wünscht von Herzen ...


(© Textbeispiel und Gedicht Monika Minder)




Allgemeine Ostergrüsse für geschäftlich oder privat
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Ich wünsche Sonne, milde Lüfte, Wonne und zarte Frühlingsdüfte.
Herzliche Ostergrüsse ...


Der neue Morgen bringt neue Liebe. Keine Dunkelheit muss
Angst machen, weil du geborgen bist. Denn Liebe ist überall.
Liebe und österliche Grüsse ...


Ich wünsche euch einige ruhige und entspannte Tage.
Geniesst und gönnt euch süsses Nichtstun.
Herzlich liebe Ostergrüsse ...


Frohe Ostern!
Viel Ruhe und freudige Stunden mit den Lieben sind etwas
vom Schönsten in unserer hektischen Zeit. Ich wünsche es
Ihnen von Herzen und danke Ihnen für Ihre treue Mitarbeit.

Sonnige und liebe Ostergrüsse ...


(© Textbeispiele Monika Minder)



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