Muttertag Gedichte

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Liebevolle Worte zum Muttertag. Gedichte und kurze Sprüche, um der lieben Mutter Danke zu sagen, sowie Bildersprüche und Geschenk-Tipps.

Nimm Mutter

Nimm Mutter meine Liebe
Als Denkmal meiner Herzenstriebe.
Nimm auch den längst erwachsnen Kindersinn,
Die Zärtlichkeiten und die Blumen hin.
Sie sollen meine Wünsche krönen,
Meine Worte wärmen und verschönern.

- © Monika Minder -

Margerite in dunklem rot mit kurzem Mutter Gedicht

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden.

Weitere Gedichte zum Muttertag

So wie der Himmel

So wie der Himmel Blumen schickt,
Möcht ich dir Danke sagen.
Nicht selbstverständlich ist der Augenblick,
Der so viel Liebe säte.

- © Monika Minder -

Für Mutter

Dort hinten, neben dem Wald
schlagen gelbe und weisse Blumen
ihre Augen auf.
Ich schwelge in Erinnerung
und renne in Kinderschritten der Wiese zu,
um dir einen Strauss zu pflücken.

- © Monika Minder -

Für jedes Glück

Ich wünsche, dass für jedes Glück
Ein Traum dich leis beglückt,
Dass eine Seele mit dir zieht
Und eine warme Hand dich drückt.

Ich wünsche, dass dir eine Kerze brennt
Im dunklen Zimmer, wenn du ganz allein,
Und ein Schmetterling dich weiter trägt,
Wenn dein Auge weint.

Ich wünsche, dass für jedes Lied in deinem Herzen
Ein neues Licht erscheint,
Und dass die Welt im Abendschmerze
Dir einen neuen Morgen schenkt.

Ich wünsche, dass die Gabe deiner Liebe
Sich immer noch erneu're
Und die Leichtigkeit des Lebens
Deine Seele tief erfreue.

Ich wünsche, dass dein Sommer
Dich wie der Frühling durch sein Glück beweist,
Und dir im kalten Winter
Dein gutes Herz erwärmt und deinen Geist.

Ich wünsche, dass für jedes Glück
Ein Traum dich leis beglückt.

- © Monika Minder -

Ich schenke dir Rosen

Ich schenke dir Rosen und beste Grüsse
Frische Rosen, duftende und süsse.
Dass sie dich schmücken
Und meine Hand will ich in deine drücken.
Umarmen will ich dich und in deinen Augen lesen
Dir wünschen, dass du bald wieder ganz genesen.
Ich schenke dir Rosen und beste Grüsse
Und dass in dein Herz viel Liebe fliesse.

- © Monika Minder -

Dein liebes Aug

Abendrot in schönster Glut
Wo der Himmel lichtrot ruht
Ist dein liebes Aug mir nah
Ein leiser Augenblick, in dem ich Kindheit sah.

Blaues waches Mutteraug
Mein Kinderglück im Herzen
Jetzt tropft aus meinem Aug
Ein sehnsuchtsvolles Schmerzen.

Nichts kann Kindheit nehmen
Und treue Muttersorge.
Nach jedem Himmelssehnen
Erwacht ein klarer Morgen.

- © Monika Minder -




Lass dir danken

Lass dir danken für alle Tage,
die du sorgend mir geschenkt.
Lass dich auf Händen tragen,
Lass dich küssen,
umarmen möcht ich dich
und drücken.

Lass dir von Herzen danke sagen
Für all die schönen Tage.
Ich möchte keinen missen.
Und wenn ich auch wüsste,
Dass der Tag bald zu ende ist,
Ich würd' dich nochmals von Herzen küssen.

Lass dir von Herzen DANKE sagen!

- © Monika Minder -




Mutter lass mich lieb und fein

Mutter, lass mich lieb und fein
Heute etwas bei dir sein.
Lass dich in die Arme nehmen
Dich ans Herz drücken
Lass dir die Sehnsucht nehmen
Und dir Blumen pflücken.

Mutter, lass mich lieb und fein
Heute etwas bei dir sein.

- © Monika Minder -

Klassische und bekannte Muttertagsgedichte

Teure Mutter

Teure Mutter, diese Gabe,
Die wir dir in Ehrfurcht weih'n,
Soll am heut'gen schönen Tage
Uns'rer Liebe Zeugnis sein.
Nimm die Wünsche uns'rer Herzen
Mit gewohnter Liebe an,
Dank und Liebe sind die Triebe,
Die sich jetzt dir freundlich nah'n;
Nimm die Wünsche gütig an!

Reines Glück in reicher Fülle
Schmückt deinen Lebenspfad,
Alles werde dir erfüllet,
Was dein Herz im stillen bat.
Trübt sich deines Lebens Himmel,
Sei er bald von Wolken frei,
Und die Sonne reiner Wonne
Strahle heller dir aufs neu,
Lieblich wie ein schöner Mai.

(Ernst Anschütz 1780-1861, deutscher Lyriker, Komponist)

Quelle: Buch der Wünsche, herausgegeben von Hedwig Dransfeld,
Verlag von Reinhard Wilh. Thiemann, S. 59.





O Mutter gut

Nichts kommt dem Frühlingswinde gleich
Er ist so sanft, so mild und weich,”
So spricht man wohl und schlürft ihn ein
Und freut sich recht am Sonnenschein.
Und doch, ich weiss, was linder tut
Wie Maienwind und Wasserflut,
Was weicher noch denn Seidenband —
Es ist die liebe Mutterhand.

Flammt auf der helle Abendstern,
Wie hängt manch' Auge dran so gern
Und denkt wohl bei der Sterne Licht:
Nein hell`re Sonnen gibt es nicht.
Und doch, ich kenn' noch schöneren Glanz
Mit ewig klarem Sternenkranz.
Daraus ich immer Trost mir sang —
Es ist das liebe Mutteraug'.

Wohl schliessen auf der Lebensbahn
Sich Blumen deinem Herzen an,
Sie duften schön, blühn blau und rot,
Doch morgen sind sie welk und tot.
Nur eine Blume bleibt getreu,
Die spendet steten Duft aufs neu,
Sie bleibt sich gleich in Lust und Schmerz:
Es ist das liebe Mutterherz.

O Mutterauge, Mutterhand,
Wer deinen Segen erst erkannt,
Geht auf des Lebens schwankem Steg
Doch immerfort den rechten Weg.
Und sank die Sonn', die Glück dir schien,
Dann flüchte zu der Mutter hin,
Bist nimmer arm, nie ganz allein,
Nennst eine Mutter du noch dein!

- Johanna Ambrosius 1854-1939, deutsche Schriftstellerin -




Meiner Mutter

Wie oft sah ich die blassen Hände nähen,
Ein Stück für mich – wie liebevoll du sorgtest!
Ich sah zum Himmel deine Augen flehen,
Ein Wunsch für mich – wie liebevoll du sorgtest!
Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen,
Ein Schutz für mich – wie sorgenvoll du horchtest! ...
Ein Gruss für mich, wie liebevoll du sorgtest.

- Detlev von Liliencron 1844-1909, deutscher Lyriker -




Glückes genug

Wenn sanft du mir im Arme schliefst,
Ich deinen Atem hören konnte,
Im Traum du meinen Namen riefst,
Um deinen Mund ein Lächeln sonnte –
Glückes genug.
Und wenn nach heissem, ernstem Tag
Du mir verscheuchtest schwere Sorgen,
Wenn ich an deinem Herzen lag,
Und nicht mehr dachte an ein Morgen –
Glückes genug.

- Detlev von Liliencron 1844-1909, deutscher Lyriker -




Mutterleben

Am stillen Pfad der Kindheit fliesst
Ein Börnlein sanft und helle.
Es rieselt kühl, es rieselt mild
Und trägt des blauen Himmels Bild
In seiner Silberwelle.

Ach, ohne dieses Börnlein wär‘
Des Lebens Morgen freudenleer,
Der Kindheit Himmel trübe. —
Das Börnlein ist uns wohlbekannt:
Es heisset Mutterliebe!

Am Börnlein sieht man sanft und hell
Ein zartes Blümchen glänzen.
Es ist der frommen Jugend hold
Und reichet seiner Blüten Gold,
Die Unschuld zu bekränzen!

Ach, wo nicht glänzt sein milder Strahl,
Da wird der Kindheit blühend Tal
Zu einer öden Haide. —
Das Blümchen ist uns wohlbekannt:
Es heisset Mutterfreude!

Am stillen Pfad der Kindheit blinkt
Ein Sternlein sanft hernieder.
Kein Wölkchen birgt sein Angesicht,
Es strahlt mit ewig jungem Licht
Und kehret immer wieder.

Ach, wo nicht dieses Sternlein wacht,
Verhüllet Dunkelheit und Nacht
Der Kindheit lichte Wege. —
Das Sternlein ist uns wohlbekannt:
Es heisset Mutterpflege!

Im stillen Glanz des Sternleins schwebt
Ein sanftes, lindes Säuseln,
Es macht des Säuglings Antlitz hell,
Es lächelt gleich dem Silberquell,
Den leichte Lüftchen kräufeln.

Ach, ohne dieses Säuseln schweigt
Ein Lallen, seiner Wang‘ entfleucht
Der junge Glanz der Rosen. —
Das Säuseln ist uns wohlbekannt:
Es heisset Mutterkosen!

Am stillen Pfad der Kindheit tönt
Ein Laut voll Kraft und Milde.
Es füllt des Lenzes sanftes Wehn
Mit Land und Blumen Tal und Höhn,
Mit Ähren die Gefilde.

Ach, ohne diesen milden Laut
Erstirbt, von dunkler Nacht umgraut,
Der Kindheit Blüt‘ und Aehre. —
Wir kennen wohl den süssen Laut:
Er heisset Mutterlehre!

- Friedrich Arnold Krummacher 1767-1845, evangelischer Theologe -




Der schönste Nam

Der schönste Nam' im Erdenrund,
Das schönste Wort im Menschenmund
Ist: Mutter!
Ja, keines ist so tief und weich,
So ungelehrt, gedankenreich
Als: Mutter!
Und hat es wohl die grosse Macht,
Weil es von Kinderlippen lacht:
O Mutter!
Weil es aus Kinderaugen winkt,
Weil es in Kinderherzen singt:
Die Mutter!
Ja, wem auch dieses Wort erklang,
Hat hohe Würde lebenslang
Als Mutter!
Und die's besessen und entbehrt,
Der ist das Erdenglück verwehrt.
Der Mutter!

(Carmen Sylva 1843-1916, Dichterin und Schriftstellerin)




Meiner Mutter

Geliebte Mutter, deine frohen Tage
Verdunkle nie der Leiden tiefe Nacht!
An deiner stets zufried'nen Seele nage
Niemals des Unmuts grenzenlose Macht!
Und wenn auch trübe Wolken dich umschweben,
So strahle dir der Freude Sonnenschein
In deinen Kindern! -- Dir zur Lust zu leben
Soll, teure Mutter, meine Sorge sein!

- Luise Egloff 1802-1835, schweizer Dichterin -




Der Mutter

Wie dieser Blumen balsamischer Hauch
Mit Wonne die Fluren begiesset;
So ist es, o Mutter, dein Leben auch,
Das unsere Tage versüsset.
Hört gütig der Schöpfer mein Wünschen,
mein Flehen;
So lässt er noch lange den Zephyr dir wehen.

- Luise Egloff 1802-1835, schweizer Dichterin -




Zufriedenheit

Ein stiller Engel lächelt uns milde:
Wer unter seinen Fittichen ruht,
O! der erblickt nur Sternengefilde,
Toben auch Stürme mit Wut.

Wenn trübe Wolken über uns schweben,
Und jede rauschende Freude schweigt;
Dann wohnt im Herzen ein sel'ges Leben,
Das nur der Engel uns zeigt.

Wie heisst nun der Schutzgeist reiner Seelen? --
"Zufriedenheit, Schöpf'rin süsser Ruh"!
Sie tröstet, wenn Erdenfreuden fehlen,
Und lispelt uns Segen zu.

Doch nicht in jedem menschlichen Busen
Entfaltet der innre Frieden sich;
Er blüht im Schatten heiliger Musen,
Und kennt, o Tugend, nur dich!

Umstrahlt von deinem himmlischen Lichte
Muss erst die fühlende Seele sein;
Dann wirkt die Freundin mit heit'rem Gesichte,
Ihr Blick schon flösst Wonne ein.

O möchte die Holde stets uns lachen,
Selbst dann, wenn der Tod die Fackel senkt!
Wir dürfen froh zum Leben erwachen,
Wenn sie zum Ziele uns lenkt.

- Luise Egloff 1802-1835, schweizer Dichterin -

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