März Gedichte

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Schöne und kurze Frühlings- und Vorfrühlingsgedichte, bekannte, klassische und moderne Märzgedichte und Sprüche auf Bildern.

Die ersten lila Blümchen

Die ersten lila Blümchen
im Garten mit der Sonne tanzen.
Wer weiss, ob noch ein Stürmchen
mit Schnee auf ihren Köpfen landet.

(© Beat Jan)


lila Krokusse

© Bild Monika Minder, kann privat=offline (Karten, Mails...) kostenlos genutzt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text

Du lila lila Lockerin,
treibst mir den Frühling in den Sinn.

(© M.B. Hermann)

Die erste Sonne

Jetzt, wo die erste Sonne den Schnee,
den wir den ganzen Winter vermisst haben,
über die Strasse in den Bach fliessen lässt,
durchbricht Zuversicht das lichtschwache Auge.
Die Vögel tun bereits als ob und Katzen
hocken auf aperen Feldern, wie wenn sie
das Kleingedruckte studieren würden.

(© Monika Minder)

Aller Orten ist heut der Frühlingsregen gefallen; Pflücken wirst du das Grün, fällt es auch morgen so fort.

(unbekannter Dichter, aus Altjapanische Frühlingslieder)

Meisen singen ins reine Blau

Meisen singen ins reine Blau,
picken Kerne auf dem Asphalt.
Noch sind die Nächte frostig,
der Morgen bespannt mit Tau.
Man riecht seine Nähe.
Er kommt bald!

(© Monika Minder)


Frühlingswiese

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Bild-Text

Sein Herz öffnen, wie die ersten Blumen im März. Nur so kann Liebe fliessen.

(© Monika Minder)





Ach du lieber Frühlingsschein

Ach du lieber Frühlingsschein,
stinkst zum Himmel.
Was auf den Feldern klingelt,
sind nicht nur Schneeglöcklein.

(© Monika Minder)

Alles verjüngt sich im Lenz, wenn tausendfacher Gesang tönt; Doch ich werde allein älter mit jeglichem Jahr.

(unbekannter Dichter, aus Altjapanische Frühlingslieder)

Wenn der Frost sich fliesst

Wenn der Frost sich fliesst
Und das erste Grün uns spriesst,
Kann die Geduld sich schleichen
Und endlich einem Neuen weichen.

(© Monika Minder)

Gibt es auch als Lied in der Chorpartitur:
Licht und Blätter


knospender Zweig

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Bild-Text

Die Liebe ist wie das Licht,
sie macht alles sichtbar.

(© Jo M. Wysser)

Ein heller Märzentag

Ein heller Märzentag
Vögel fröhlich singen
Wie weit die Lust wohl reichen mag
Wenn Blumen aus der Erde dringen.

Zärtliche Gedanken fliegen
Zu den Schmetterlingen, die leise
Sich im Himmel wiegen
Und eifrig über Blumen kreisen.

(© Monika Minder)

Scheint's doch kein übles Frühlingszeichen, dass schon die alten Kater miauen!

(Anastasius Grün, 1808-1876)

Märzentage

Wie warm die Märzentage
Aufgerührt vom ersten lauen Wind
Lust auf Leben, ohne Frage
Singt das Frühlingskind.

Dasein unter Himmelsblau
Luft und Licht
Durchstossen den Traum
Von einer neuen Sicht.

(© Monika Minder)





Bekannte und klassische März-Gedichte

Die Psyche muntert sich mit dem Frühling zu einem neuen Leben auf

Der Frühling kommt heran,
Der holde Blumenmann,
Es geht schon Feld und Anger
Mit seiner Schönheit schwanger.
Der Blütenfeind, der Nord,
Steht auf und macht sich fort.
Das Turteltäubelein
Laßt hörn die Seufzerlein.

Die Lerch ist aus der Gruft
Und zieret Feld und Luft
Mit ihrem Direlieren,
Das sie so schön kann führen.
Die Künstlern Nachtigall
Lockt und zickt überall.
Die Vöglein jung und alt
Sind munter in dem Wald.

Die Sonne führet schon
Ihr'n freudenreichen Thron
Durch ihre güldnen Pferde
Viel näher zu der Erde.
Die Wälder ziehn sich an
Und stecken auf ihr Fahn.
Der Westwind küßt das Laub
Und reucht nach Blumenraub.

Das Wild lauft hin und her
Die Läng und auch die Quer.
Es tanzen alle Wälder,
Es hüpfen alle Felder.
Das liebe Wollenvieh,
Das weidet sich nun früh.
Die stumme Schuppenschar
Schwimmt wieder offenbar.

Die ganze Kreatur
Wird anderer Natur.
Die Erde wird verneuet,
Das Wasser wird erfreuet,
Die Luft ist lind und weich,
Warm, tau- und regenreich.
Der Himmel lacht uns an,
So schön er immer kann.

Drum kreuch auch meine Seel
Herfür aus deiner Höhl.
Laß deines Herzens Erden
Zu einem Frühling werden.
Zertritt Gefröst und Eis
Und werd ein grüner Reis.
Sei eine neue Welt
Und tugendvolles Feld.

Laß deine Seufzer gehn
Mit lieblichem Getön.
Laß hören dein Verlangen,
Den Bräutgam zu empfangen.
Sei eine Nachtigall,
Und lock mit Liebesschall
Der Himmel höchste Zier,
Den süßen Gott, zu dir.

Schwing dich behend und fein,
Gleich wie ein Lerchelein,
Vom irdischen Getümmel
Und schwebe frei im Himmel.
Bereite dich mit Klang
Und stetem Lobgesang,
Den Schöpfer zu verehrn
Und seinen Ruhm zu mehrn.

Es fähret schon herein
Sein gnädger Sonnenschein.
Er läßt schon seine Strahlen
Dein ganzes Herz bemalen.
Sein Geist, der süße Wind,
Weht schon dich an, sein Kind.
Drum blüh in seiner Lieb
Und folge seinem Trieb.

(Angelius Silesius 1624-1677, deutscher Lyriker)

März

Es ist ein Schnee gefallen,
Denn es ist noch nicht Zeit,
Dass von den Blümlein allen,
Dass von den Blümlein allen
Wir werden hoch erfreut.

Der Sonnenblick betrüget
Mit mildem, falschem Schein,
Die Schwalbe selber lüget,
Die Schwalbe selber lüget,
Warum? Sie kommt allein.

Sollt ich mich einzeln freuen,
Wenn auch der Frühling nah?
Doch kommen wir zu zweien,
Doch kommen wir zu zweien,
Gleich ist der Sommer da.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -

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März

Und aus der Erde schauet nur
Alleine noch Schneeglöckchen;
So kalt, so kalt ist noch die Flur,
Es friert im weißen Röckchen.

(Theodor Storm 1817-1888, deutscher Dichter)

Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
"Er kam, er kam ja immer noch",
Die Bäume nicken sich's zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
Nun treiben sie Schuss auf Schuss;
Im Garten der alte Apfelbaum,
Er sträubt sich, aber er muss.

Wohl zögert auch das alte Herz
Und atmet noch nicht frei,
Es bangt und sorgt: "Es ist erst März
Und März ist noch nicht Mai."

O schüttle ab den schweren Traum
Und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag's auch du.

- Theodor Fontane 1819-1898, deutscher Schriftsteller -





Im März

Es ist mir eben angetan,
Zwei schöne Augen sahn mich an,
Und in den süssen feuchten Schein
Blickt' ich zu tief, zu tief hinein.
Mir schwirrt der Kopf, mir glühn die Wangen,
Und nun kommt draussen der Lenz gegangen
Über die Hügel, über den Fluss,
Die Schwalbe zwitschert ihren Gruss,
Die Wolken ziehn und zwischendrein
Fliesset der lichte Sonnenschein,
Und aus dem klar vertieften Blau
Säuselt es linde, weht es lau,
Man meint, die Veilchen sind schon da.
Das ist ein sehnsuchtsvolles Weben,
Ein heimlich Locken und Leben
Allüberall, fern und nah.
Und du, mein Herz, wirst nie gescheidt,
Lässest so willig dich verführen,
Öffnest der Sehnsucht Tor und Türen;
Von Liebes-Freud und Leid
Singest du Lieder,
Und bist so froh, bist ganz so töricht wieder,
Als wie in deiner jungen Zeit.

- Emanuel Geibel 1815-1884, deutscher Lyriker -

Im März

Graublaue Nebel schleichen
Durch winterlich Gefild,
Graublaue Berge dämmern
Gleich blassem Traumgebild.

Der Regen rieselt leise
Im blätterlosen Wald,
Vom kühlen Wind das Flüstern
Aus dürren Zweigen hallt.

Dort droben zwitschert ein Vogel
Schüchtern sein kleines Lied –
Weiss nicht, ob Herbst, ob Frühling
Die stille Welt durchzieht.

- Ferdinand Ernst Albert Avenarius 1856-1923, deutscher Dichter -

Märzen Sonne

Zu bald der Frühling kam,
Zu schnell ein Ende nahm.
Ihr zarten Blümelein,
Gelockt vom Sonnenschein,
Sterbt hin, sterbt hin!
Rasch kam der warme Hauch,
Und rasch verging er auch
Sterbt hin, sterbt hin!

Wär ich solch Blümelein,
Stürb ich am Herzen Dein,
Und haucht' am süssen Ort
Das leise Schmerzenswort:
"Nun sterb ich hin! -
Ist Todeslust so rein,
Wie muss nicht Leben sein,
Am Herzen Dein!"

- Helmina von Chezy 1783-1856, deutsche Dichterin, Journalistin -

Märzlied

Nun, da Schnee und Eis zerflossen
Und des Angers Rasen schwillt,
Hier an roten Lindenschossen
Knospen bersten, Blätter sprossen,
Weht der Auferstehung Odem
Durch das keimende Gefild.

Veilchen an den Wiesenbächen
Lösen ihrer Schale Band;
Primelngold bedeckt die Flächen;
Zarte Saatenspitzen stechen
Aus den Furchen; gelber Krokus
Schießt aus warmem Gartensand.

Alles fühlt erneutes Leben:
Die Phalänen, die am Stamm
Der gekerbten Eiche kleben,
Mücken, die im Reigen schweben,
Lerchen, hoch im Ätherglanze,
Tief im Thal das junge Lamm!

Seht! erweckte Bienen schwärmen
Um den frühen Mandelbaum;
Froh des Sonnenscheins, erwärmen
Sich die Greise; Kinder lärmen
Spielend mit den Ostereiern
Durch den weißbeblümten Raum.

Sprießt, ihr Keimchen, aus den Zweigen,
Sprießt aus Moos, das Gräber deckt!
Hoher Hoffnung Bild und Zeugen,
Daß auch wir der Erd' entsteigen,
Wenn des ew'gen Frühlings Odem
Uns zur Auferstehung weckt!

- Johann Gaudenz von Salis-Seewis 1762-1834, schweizer Dichter -

März

Jetzt zieht ein süsses, banges Wonneahnen
Heimlich erschauernd über die Natur,
Ein unbewusstes traulich-leises Mahnen
Des nahen Lenzes erste Werdespur.

Am Weidenbusch die Silberkätzchen schwellen,
Es fliegt der erste gelbe Schmetterling,
Es murmeln leise die befreiten Wellen,
Im kahlen Apfelbaum studiert der Fink.

Der Winter flieht, der alles kalt und trübe
Verschlossen hielt, erkältend jede Glut,
Ein jedes Herzchen denkt an neue Liebe,
An helle Kleider und den Sommerhut.

Es kommen jetzt die holden Weihetage,
Jedweden Dichter küsst der Genius,
Nach rosa Briefpapier ist große Frage
Und der Papierkorb schäumt von Überfluss.

Nun ruhe, Hand, du hast genug geschrieben –
O deutsches Volk, wie hoch wirst du beglückt!
Jetzt aber will ich gehen und mich verlieben,
Wie sich das für den deutschen Jüngling schickt.

Doch wenn im Herbst die Stürme rauh zerfetzen
Das letzte Laub am fahlen Apfelbaum,
Dann will ich still mich an den Ofen setzen
Und klagen über meinen Frühlingstraum.

- Hermann Löns 1866-1914, deutscher Schriftsteller -

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