Lustige Frühlingsgedichte

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Gedichte von:
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Goethe
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Schöne und lustige Gedichte und Spüche zur Frühlingszeit, bekannte, klassische
und moderne Frühlingsgedichte für Kinder und Erwachsene.

Sie purzeln

Jetzt purzeln sie lustig in den Blumen herum,
Die, die da so schön summen.
Mit den Köpfen stochern sie in den Blüten herum,
Und das Geringelte wackelt zum Brummen.

- © Monika Minder -




Wie ist der Frühling froh

Und plötzlich singen sie wieder
Die Vögel, ihre schönsten Lieder.
Und da, ein Igel tänzelt herbei
Schnuppert an einem Zweiglein.

Und plötzlich scheint alles aufgewacht
Sieh dort, eine Hummel lacht.
Sogar die gelben Blümlein wackeln mit dem Po
Hurra, wie ist der Frühling froh.

- © Monika Minder -


Blumenbild mit kurzem Zitat

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden.


Bild-Text

Frühling ist die Musik der Natur.

(© Monika Minder)




Weitere lustige Frühlingsgedichte
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Das Bienchen und das Blümchen


Das Bienchen sagt zum Blümchen:
"Es kommt jetzt bald der Frühling,
Mach deine Blüten auf!"
Da meint das Blümchen zu dem Bienchen:
"Nur nicht so stürmisch altes Haus,
Geduld braucht jeder Lebenslauf.

- © Monika Minder -




Auf dem Feld lauert eine Katze

Auf dem Feld lauert eine Katze,
Sie spürt den Frühling auf der Glatze.
Man hört sie lauthals schmatzen,
Hat wohl ein Mäuslein an der Tatze.

- © Monika Minder -




Im Frühling

Im Frühling summt der Wind,
Das weiss doch jedes Kind.
Das Gras wird grün,
Die Blumen bunt,
Und wenn dann noch das Bienchen brummt,
Dann wird die Welt ganz kunterbunt.

- © Monika Minder -




Kurt der Käfer

Kurt der Käfer hat sehr viel zu tun
Es summt und brummt
Und auf der Wiese gackert frech ein Huhn.

- © Monika Minder -




Ein Schmetterling kommt

Ein Schmetterling kommt über den Hügel
Flattert sanft mit seinen Flügeln.
Sucht ein Blümchen fein
Auf das er sich ein wenig setzen kann.

- © Monika Minder -




Ich bin der Summ-summ-Rumpelmann

Ich bin der Summ-summ-Rumpelmann,
Ich summe so oft, so oft ich kann,
Ich summe dir den Frühling herbei,
Mit Summ-summ-summ-summ-rumpeldei.

- © Monika Minder -




Bekannte und klassische lustige Frühlingsgedichte
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Der Wald


Gesehen hat's der ganze Wald,
Wie Du geküsst mich hast,
Die grünen Bäume jung und alt,
Die haben aufgepasst.

Die frommen Blumen, tief erschreckt -
Das Ärgernis war gross -
Sie haben schnell ihr Haupt versteckt
Ins duftig kühle Moos.

Gesehn hat's der geschwätz'ge Wind,
Hat's weiter auch gerauscht,
Und hinterm Busch hat, auch nicht blind,
Ein junges Reh gelauscht.

Und über uns der Eschenbaum
Nickt' ernst dem Nachbar zu,
Wie wenn an längst verträumten Traum
Ihn mahnten ich und Du!

Gar tief errötend denk' ich dran,
Wenn ich zum Walde komm';
Sie sehn ja alle mich drum an,
Das Reh, die Vöglein fromm!

Was aber - ach, ich weiss es nicht -
Soll meine Antwort sein,
Wenn leis der Wald nun zu mir spricht:
Warum kommst Du allein?

- Eugenie Engelhardt 1852-1927, deutsche Dichterin -




Frühlingsnahen

Es kommen die Sonnenstrahlen, die feinen,
Die möchten dir gern in die Augen scheinen,
Lug' – lug',
Elslein, mach' auf!

Dann kommt die Lerche mit hellen Schwingen,
Möcht' dir ihr Lied zu Herzen singen,
Horch' – horch',
Elslein, mach' auf!

Es kommen zum Fenster herein die Rosen,
Möchten mit deinen Händen kosen,
Lug' – lug',
Elslein, mach' auf!

Bald kommt dein Liebster auch gegangen,
Der möcht' dir küssen Mund und Wangen,
Horch' – horch',
Elslein, mach' auf!

- Karl Stieler 1842-1885, deutscher Dichter -




An eine Lilie

Eine Lilie nickt von meinem Tisch,
beugt die blätterschweren hohen Stengel
über mein Papier -.
Geh' mit deinen vorgestreckten Zungen!
Nein, doch! Bleib' nur, frecher Bengel -
Du wirst wissen, wen ich angesungen:
bist ja selbst von ihr.

- Erich Mühsam 1878-1934, deutscher Schriftsteller -




Apologie

Dass ich auch zur schönen Zeit des Frühlings
Morgens lange stets im Bette säume,
Darum wollt ihr, Freunde, mich verklagen?
Tut es immerhin! Euch hat beim Werden
Nicht die Muse freundlich angelächelt,
Und mit Morpheus lieblichem Geschlechte
Seid ihr ganz und gar in herbem Zwiespalt.
Nicht die Wonne kennt ihr, auf dem Lager
Sich zu dehnen, wenn am offnen Fenster
Grünes Weinlaub schwankt im Sonnenschimmer
Und die Blüten rot und weiss hereinwehn.
Draussen in den Rosenbüschen flötet
Dann die Nachtigall, und wie die Töne
Lieblich sich durch meine Seele dehnen,
Spinnt der Morgentraum in halbem Wachen
Sich noch fort und wird zu holden Liedern.
Trifft mir endlich dann der Strahl die Wimpern,
Spring' ich rasch empor, auf weisse Blätter
Die gereimten Träume festzubannen.
Abends aber schleich' ich zur Geliebten,
Und sie liest es, was in süsser Dämmrung
Grüssend durch des Freundes Brust gezogen,
Und mit Küssen lohnt sie jede Zeile.

Sagt nun, ihr profanen Traumverächter,
Sagt nun, wollt ihr länger noch mich schelten?

- Emanuel Geibel 1815-1884, deutscher Lyriker -




Frühling im Dom

Wunderschönes Frühlingswetter
Glitzert durch die bunten Scheiben,
Goldne Sonnenstäubchen tanzen
Lustig um den Hochaltar.

Auf der Kanzel spricht der Pater
Donnernd gegen Lust und Unzucht,
Auf dem breiten, keuschen Schmerbauch
Hüpft ein goldner Lichtreflex.

Und um seine rote Nase
Flattert ein Zitronenfalter,
Fliegt zu einem schönen Mädchen,
Das mit scheuem Herzen horcht.

Nachgefolgt dem gelben Falter
Sind des Paters strenge Augen,
Treffen schliesslich auch das liebe,
Süsse Mädchenangesicht.

Plötzlich stockt der Pater Thomas,
Er, der grosse Kanzelredner,
Er, der grosse Reuebringer,
Wird verwirrt, er stockt und schweigt.

Über einem Strebepfeiler
Sitzt ein feister Marmorengel,
Dieser grinst mit kleinen Augen
Lustig Pater Thomas an.

- Hermann Löns 1866-1914, deutscher Schriftsteller -




Komm her und lass dich küssen

Die Luft ist wie voll Geigen,
Von allen Blütenzweigen
Das weisse Wunder schneit;
Der Frühling tobt im Blute,
Zu allem Übermute
Ist jetzt die allerbeste Zeit.

Komm her und lass dich küssen!
Du wirst es dulden müssen,
Dass dich mein Arm umschlingt.
Es geht durch alles Leben
Ein Pochen und ein Beben:
Das rote Blut, es singt, es singt.

- Otto Julius Bierbaum 1865-1910, deutscher Schriftsteller -




Mir träumte wieder der alte Traum

Mir träumte wieder der alte Traum:
Es war eine Nacht im Maie,
Wir sassen unter dem Lindenbaum,
Und schwuren uns ewige Treue.

Das war ein Schwören und Schwören aufs neu,
Ein Kichern, ein Kosen, ein Küssen;
Dass ich gedenk des Schwures sei,
Hast du in die Hand mich gebissen.

O Liebchen mit den Äuglein klar!
O Liebchen schön und bissig!
Das Schwören in der Ordnung war,
Das Beissen war überflüssig.

- Heinrich Heine 1797-1856, deutscher Dichter -




Dolcefarniente

Unter weissumblühten Bäumen
Mit der holdesten der Frauen
Faul und weich dahinzuträumen,
Sich besonnen ... still verdauen ...

Allem Bittren fern und Bösen
Süss zu dämmern und zu dösen,
Hingelümmelt zwischen Beeten:
Höchstes Glück des lang Erflehten!

Züge flitzen schneidig schneller,
Wo aus Fenstern Tücher winken,
Zarte Wölkchen himmeln heller,
Vögel hüpfen, Birken blinken.

Irgendwo zu allem Schönen
Hört man leis' Musike tönen.
Falter fliehn in irren Tänzen ...

Und wir glänzen - - und wir glänzen!

- Herrmann Neisse 1886-1941, deutscher Schriftsteller -



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