Liebesgedichte

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Hier geht es um den Frühling und die Liebe. Was passt besser zusammen! Schöne Frühlingsgedichte, Poesie und Lyrik, die von der Liebe erzählen. Klassische bekannte und moderne neue Liebesgedichte aus unterschiedlichen Epochen und Kulturen.

Wenns leuchtet

Wenns leuchtet heller als der Sonnenschein,
fühl ich mich auf einmal wie daheim.
Und liegt dein Auge zärtlich auf dem meinen,
verfängt mein Herz sich in dem deinen.
Weit glänzt der Himmel, deiner Schönheit gleich,
wie deine Lippen, zart und weich.

(© M.B. Hermann)

Es wirbelt Glück

Der Wind wirbelt Glück weit und breit
und macht dein Herz licht.
Du hast ein schönes buntes Kleid
und ich ein Lächeln im Gesicht.

(© Jo M. Wysser)

Ein Licht erblickt den Wald

Ein Licht erblickt den Wald
und wärmt uns Herz und Seele,
Die Frühlingssonne kommt nun bald
und bringt Bewegung in das Sehnen.

Bringt ein leises zartes Grüssen
in das frische Herzensglühen,
und von mir sind's tausend Küsse
ein Liebeshauch zum Weiterblühen.

(© Monika Minder)

Schön ist es

Schön ist es, im Gras zu liegen
uns sich mit den Wolken weit weg zu wiegen.
Schöner ist es, mit dir im Gras zu liegen
und mich mit dir in den Himmel zu wiegen.

(© Hanna Schnyders)

Verlieben

Man sollte sich wieder mal verlieben
wie der Frühling mit den Blumentrieben.
Und gelb und rot die Welt anstreichen,
und der Süsse keine Minute weichen.

(© Jo M. Wysser)

Es blühen Rosen

Es blühen Rosen
und sacht berührt ein Licht.
Ich schau nach oben,
was wäre Leben ohne dein Gesicht.

(© Beat Jan)



Ungetrunkene Lust

Ungetrunkene Lust
Und schon wieder Frühling
Blumenduft
Weckt deine Lippen.

Küss meine heissen Wangen
Lass deine Sehnsucht sterben
In deinem Mund gefangen
Möcht ich das Leben leben.

(© Monika Minder)

Meine Sinfonie

Meine schönste Sinfonie,
so dankbar denk ich über sie.
Glück an ihrer Seite,
Leben ist zu zweit doch recht
viel gscheiter.

(© M.B. Hermann)

Vergiss die Liebe nicht

Glitzerndes Morgentau,
der Himmel blau;
vergiss die Liebe nicht,
der neue Tag besticht.

(© Jo M. Wysser)

Klassische - Bekannte - Gemeinfreie

Liebesgedichte

Entzücken im Frühlinge

Es grünt das Feld,
Es blüht die Haide,
Und junge Freude
Weht durch die Welt.
Es glänzt mir das Auge, es schwillt mir die Brust
Vor Lust, vor Lust.

Ein Sehnen dringt
Mir durch die Seele,
Wenn Philomele
Im Strauche singt.
Es glänzt mir das Auge, es pocht mir das Herz
Vor Schmerz, vor Schmerz.

Und diese Lust,
Und diese Schmerzen,
In meinem Herzen,
In meiner Brust,
Sie heben vereint von der Erde Plan
Mich himmelan.

(Karl Streckfuss, 1779-1844, deutscher Schriftsteller)



Brautzeit

Die Knospe träumt in weicher Hülle
Der Zukunft rosenfarb'nen Traum;
Schon schwebt des einst'gen Duftes Fülle
Um ihres zarten Kelches Saum.

Sie träumt von sonnenhellen Tagen,
Von Waldesgrün und Blütenduft,
Von lauter Nachtigallenschlagen
In minnesüsser Maienluft.

Der Lenz wird ihr entgegenlachen
Aus jedem Tal, aus allen Höh'n;
Denn schön wird sie dereinst erwachen,
Weil schon vorher der Traum so schön.

So fühlt die Braut ein selig Bangen
Voll ungekannter Freud' und Lust;
Doch all ihr Sehnen und Verlangen
Ruht wie ein Traum in ihrer Brust.

Wohl ist's ein Ahnen hoher Wonne,
Das leuchtend ihren Traum durchweht,
Bis endlich dann die helle Sonne
An ihrem Lebenshimmel steht.

Beglückt wird sie die Deutung lesen
Wie Sternenschrift in lichtem Schein:
Wenn schon der Traum so schön gewesen
Wie schön wird das Erwachen sein!

(Adolf Ebeling, 1827-1896, deutscher Schriftsteller)



Kleines Liebeslied

Lässt Du mich allein, mein Lieber,
Gibt es viel, worüber ich
Mich betrübe, und mich härme.
Plötzlich denke ich an Dich.
Da erfasst mich eine Wärme,
Schnell und strahlend, zart und nah',
Wie ein rasches, leichtes Fieber,
Und mir scheint, Du wärest da.

Was ich habe, was ich bin,
Von dem Kopf bis zu den Füssen,
Denkt an Dich, träumt zu Dir hin,
Und lässt grüssen, lässt Dich grüssen! -

Und es scheint mein Herz voll Ruhe,
Und verhaltner Kraft zu sein.
Und es hüllt mich diese Welle
Süß und heiter brennend ein.
Und das Dunkle und das Helle,
Mischt sich sanft, wie schöner Samt,
Was ich denke, was ich tue,
Ist verzaubert, ist entflammt. -

(Lessie Sachs, 1897-1942, polnisch-deutsche Lyrikerin)

Zarte Liebe

Du gingst nach deiner Liebsten aus –
Die Nacht
War es so dunkel –
Da stand ich als Flamme
Vor deinem Haus
Damit du heil zurückkommst . . .
Und
– ich bin ganz verbrannt . . .

(Elsa Asenijeff, 1867-1941, österreichische Schrifstellerin)

Wie ich dich lieb

Wie ich Dich lieb, soll ich es sagen
Wird mir das Herz so schwer,
Ich kann es fühlen nur, doch sagen,
Nein, sagen nimmermehr.

Nicht Worte hab' ich, diese Wonne
Zu künden, diese Lust,
Kein Mensch hat je auf dieser Erde
Ein Lied dafür gewusst.

- Marie Eugenie Delle Grazie, 1864-1931, österreichisch-ungarische
Schrifstellerin -

Chinesisches Liebesgedicht

Im warmen Frühlingssonnenschein

Im warmen Frühlingssonnenschein
Erblühn die Orchideen,
Die, wenn der Winter bricht herein,
Noch voll in Blüte stehen.

Vom Frühling bis zur Winterszeit,
Alltäglich, jede Stunde,
Spriesst auch in mir mein altes Leid,
Brennt meine Herzenswunde.

Mir ist's, als ob am Himmelszelt
Mein Lieb auf Wolken stände.
Und eine ganze weite Welt
Sich zwischen uns befände.

Ich wandele im Mondenschein,
Im Schatten der Cypressen,
Und unter Seufzern denk' ich dein,
Die ich nicht kann vergessen.

Es mag wohl meines Herzens Qual
Nicht jedermann verstehen,
Mir will in dem Gedankenschwall
Schier der Verstand vergehen.

(Chinesisches Liebeslied von Mei-Tscheng)

Quelle: deutsche-liebeslyrik.de

Warum

Warum, wenn mir's am Tag gelang,
Mit dir, mein Lieb, zu kosen,
Träum' ich oft ganze Nächte lang
Von nichts als wilden Rosen?

Und - blick' ich wilde Rosen an,
Wo ich am Tage gehe,
Wie kommt es, Mädchen, dass ich dann
Dich nachts im Traume sehe?

(Maximilian Bern, 1849-1923, deutscher Schriftsteller)

O komm zu mir

Es rauschet in den grünen Zweigen,
So heimlich flüsternd, froh erregt,
Eröffnet ist der Frühlingsreigen,
Und überall klingts lustgewegt:
O komm zu mir, ich hab' dich lieb,
Vom Herzen lieb!

Die Nachtigall im duft'gen Flieder
Singt ihrer Klage süsses Lied,
Im meinem Herzen hallt es wider,
So sehnsuchtsvoll, so liebdurchglüht:
O komm zu mir, ich hab' dich lieb,
Vom Herzen lieb!

Ach, rings ist alles nur voll Hoffen,
Und Wonne schwellt so manche Brust,
Ruft sie vom höchsten Glück betroffen
Sich der Erfüllung froh bewusst:
O komm zu mir, ich hab' dich lieb,
Vom Herzen lieb!

Nur ich allein muss einsam stehen
Mit meinem Leid, mit meiner Lieb,
Im Winde wird mein Lied verwehen,
Das einzig mir von allem blieb:
O komm zu mir, ich hab' dich lieb,
Vom Herzen lieb!

Vergebens harr' ich süsser Kunde,
Es dringt kein Echo mir zurück,
Und ach, kein Wort aus teurem Munde
Verkündet mir ersehntes Glück:
O komm zu mir, ich hab' dich lieb,
Vom Herzen lieb!

(Mathilde Berensmann, 1851- nach 1898, deutsche Schriftstellerin)

Frühling

Das Fell der Erde schäumt in Wellen.
Aus Bäumen und aus Schollen quellen
des Frühlings Knospen auf wie Gischt. -
Dröhnt, Fluten, - zischt!
Schlagt an die Dünen meiner Brust!
Treibt Frühlingsgrün aus meinen dürren Hängen!
Macht Leid zu Lust
und meine Liebe zu Gesängen!

(Erich Mühsam, 1878-1934, deutscher Schriftsteller)

Ich liebe dich

Ich liebe dich mit heissem Triebe,
Nur eines ficht mich an:
Daß ich dir, Liebchen, meine Liebe
Durch nichts beweisen kann.

So einfach mir aufs Wort zu glauben -
Wer weiss, ob's dir beliebt,
Doch wie soll ich den Zweifel rauben,
Der dein Vertrauen trübt?

Wär ich ein reicher Mann zur Stunde,
Würf ich für jedes Wort,
Fürs kleinste Wort aus deinem Munde,
Ein Demantsteinchen fort.

Und wenn ich gar als König thronte,
Legt' ich die Krone ab,
Wenn mich ein Kranz von Blumen lohnte,
Die deine Hand mir gab.

Wär ich die Iris: wollt' ich geben
Die Farben dir, mein Weib,
Ein Gürtelband daraus zu weben
Für deinen schlanken Leib.

Ich liess sogar, wär ich die Sonne,
Den Himmel – Himmel sein,
Und statt aufs Weltall blickt' voll Wonne
Ich dir ins Aug' hinein!

- Sandor Petöfi, 1823-1849, ungarischer Dichter -

übersetztung von Ladislaus von Neugebauer (1845-?).

Frühling der Liebe

Draussen tobt der böse Winter,
Und die Blumen, die er knickte,
Malt er höhnisch an die Fenster
Mir in bleichen, starren Bildern.
Winter, stürme nur und brause!
Machst mich doch nicht mehr erzittern.
Denn aus meines Herzens Grunde
Lass' ich einen Frühling spriessen,
Den der Schnee nicht kann bedecken,
Den das Eis nicht macht gefrieren,
Einen Frühling, dessen Sonne
Ist das Auge meiner Liebsten,
Dessen Luft und Duft ihr Odem,
Dessen Rosen ihre Lippen,
Und ich schweb' als junge Lerche
Drüber hin mit meinen Liedern.

(Wilhelm Müller, 1794-1827, deutscher Dichter)

Ach, wie wär's möglich dann

Ach, wie wär's möglich dann,
Dass ich dich lassen kann!
Hab dich so herzlich lieb,
Das glaube mir!
Du hast das Herze mein
Ganz mir genommen ein,
Dass ich kein andre lieb,
Als dich allein!

Blau blüht ein Blümelein,
Das heisst Vergiss nicht mein,
Das Blümlein leg ans Herz,
Und denk an mich!
Stirbt Blum' und Hoffnung gleich,
Wir sind an Liebe reich,
Denn die stirbt nicht bei mir,
Das glaube mir!

Wär' ich ein Vögelein,
Bald wollt' ich bei dir sein,
Scheut' Falk' und Habicht nicht,
Flög' schnell zu dir.
Schöss' mich ein Jäger tot,
Fiel' ich in deinen Schoss,
Sähst du mich traurig an,
Gern stürb' ich dann!

(Helmina von Chézy, 1783-1856, deutsche Dichterin)


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