April Gedichte

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Schöne Frühlingsgedichte, die vom April erzählen. Für Kinder und Erwachsene,
sowie viele weitere Gedichte und Sprüche zu allen Frühlingsmonaten.

Was staun ich nur

Was staun ich nur,
wenn Blüten träumen
und Blumen
sich wie grosse Augen freuen.

Wenn Vögel raufen
und Stimmen
sich liebe Grüsse bringen.

Wenn die Erde sich entzweit
und aus dem Nichts
sich eine neue Welt erbricht.

Was staun ich nur!

(© Monika Minder)


Gänseblümchen in Wiese, Nahaufnahme, mit Spruch

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden.


Bild-Text

Jetzt webt der April den Frühling weiter.
Was der März vorgezeichnet hat,
malt er noch bunter.

(© Monika Minder)




Weitere Aprilgedichte
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April


Es wehen diese Tage vorüber
Der Frühling ist geweckt
Des Winters Herz scheint noch nicht müde
Doch Lebensziele sind gesteckt.

Neues Leben will sich finden
Der Lenz kommt uns entgegen
Wintersorgen schwinden
Und Schicksalsschläge werden linder.

(© Monika Minder)




Die Welt scheint voller Geigen

Die Welt scheint voller Geigen
Der Himmel leuchtet mit Musik.
Der Wind, er flötet zu den Geigen
Bald ist der Winter ganz besiegt.

(© Monika Minder)




Wenn der Wind sich wiegt

Wenn der Wind sich wiegt
Nicht weiss, welche Richtung siegt,
Wenn der Regen sich verbiegt
Bis wieder weiss auf den Matten liegt,
Dann ist der April mit seiner Laune bereit,
Und uns reisst nun die Geduld fast entzwei.

(© Monika Minder)




Aprilgedichte für Kinder
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Löwenzahn mit Bienchen und kurzem Gedicht

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Basteln, Mails) gratis
genutzt werden.


Bild-Text

Jetzt purzeln sie lustig in den Blumen herum,
die, die da so schön summen.
Mit dem Köpfen stochern sie in den Blüten herum,
und das Geringelte wackelt zum Brummen.

(© Monika Minder)



Weitere Aprilgedichte für Kinder
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Er macht, was er will


Man sagt, er mache, was er will,
Einmal laut und einmal still.
Hagel, Sonne, Regen, Wind,
Das sei so ganz sein Kind.

(© Monika Minder)




Der April ist schrill

Der April ist schrill,
er will
ein Spiel,
das heisst so viel wie:
Ich weiss schon, was ich will,
deshalb heiss ich ja April.

(© Monika Minder)




Milder April

Die Sonne scheint,
Man könnte meinen, es ist schon Mai.
Alles keimt,
Morgen kommt bestimmt der Sommer vorbei.

(© Monika Minder)




Aprilbeginn

Die Bäume sind noch kahl,
Aber die Äste grünen schon ins Himmelblau,
Und die ersten Blümchen schmücken Wies und Tal.
Niemand weiss, wem der April diese Milde stahl.

Wie lange bleibt es wohl so schön und warm?
Dem April ist nicht zu trauen mit seinem wilden Charme.
Vielleicht hagelt es schon nächste Woche
Aus gelben und aus schwarzen Wolken.

(© Monika Minder)




April

Bald ist er um der Monat April.
Ich glaube fast, es stimmt,
Dass er immer macht, was er will.
Aber eigentlich ist das gar nicht schlimm.

Viel schlimmer wäre es mit dem April,
Wenn er sich irgendwo verhing,
Wenn er im Winter hocken bliebe
Oder nur den Sommer liebte.

Er soll sich ruhig ausprobieren
Und sich für gar nichts genieren.
Schliesslich muss er leben was er ist,
Weil es seine Aufgabe ist.

(© Monika Minder)




Klassische und bekannte Aprilgedichte
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Die Liebe gleicht dem April


Die Liebe gleicht dem April:
Bald Frost, bald fröhliche Strahlen,
Bald Blüten in Herzen und Thalen,
Bald stürmisch und bald still,
Bald heimliches Ringen und Dehnen,
Bald Wolken, Regen und Thränen -
Im ewigen Schwanken und Sehnen
Wer weiss, was werden will!

- Emanuel Geibel 1815-1884, deutscher Lyriker -




April

Laut flötet der Wind durch den Haselnussstrauch,
Schneeflocken durchwirbeln den Hain,
Bald Hagel, bald Regen und eisiger Hauch,
Bald lachendster Lenzsonnenschein.
Ich weiss ja, dass kurz dieser Sonnenblick dauert,
Dass Hagel und Regen und Schneefall schon lauert
Und Nordwinds erstarrendes Wehn,
Und dennoch mich freudige Hoffnung durchschauert,
Es ist ja so schön, ja so frühlingshaft schön.

Erfrieren auch die Veilchen, die gestern erblüht,
Verstummt auch der Fink in dem Wald -
So lieb ich, April dich, in meinem Gemüt
Ist's auch heute warm, morgen kalt.
Auch dich hatt' ich lieb, die so oft mich belogen,
So oft mich mit Lachen und Weinen betrogen,
Dich Mädel, trotz Falschheit und Lug,
Ja, Zauberkraft war's, die zu dir mich gezogen,
Ja Trug, doch berauschender, seliger Trug.

Schon lange ist's her, schon manch langes Jahr,
Hab' immer gern deiner gedacht,
Du rosige Wange, du goldhelles Haar,
Du Auge, voll tiefblauer Pracht,
Ihr Lippen, wie konntet ihr lachen und schmollen,
Ihr Augen, wie konntet ihr strahlen und grollen,
Bald Höllenpein spenden und bald Paradies,
Was half mir mein besseres Wissen und Wollen,
Ja Lüge und Trug war's, doch süss, ach so süss.

Ich weine den Blumen des Herzens nicht nach,
Schon morgen erblüht neues Glück,
Und wenn auch der Nordwind die Lenzblüten brach,
Ein Jahr und sie kehren zurück.
Ja Hagel und Regen und Sonne und Schneien,
Und Wechsel von Trauer, von Lust und Bereuen,
Bald jauchzend, bald düster und still,
Die Lust nicht verachten, die Schmerzen nicht scheuen,
Ich lieb euch, falsch Mädchen und falscher April.

- Hermann Löns 1866-1914, deutscher Schriftsteller -


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Der 1. April

Wie wir als Knaben uns doch neckten!
Wie wir voll Schelmenstücke steckten!
Ich mach´s noch heute nicht bekannt,
Wonach ich einstmals ward gesandt,
Ich schweige still,
Sonst hört' ich heute noch: April, April!
Man schickt den dummen Narren wie man will.

Nach ungebrannter Asche gingen,
Nach Mückenfett und selteneren Dingen
wir ernsthaft in des Krämers Haus,
Der warf uns dann zur Tür hinaus.
Schwieg still, schweig still!
Sonst ruft man heute noch: April, April!
Man schickt den dummen Narren wie man will.

Wie wir´s gemacht als kleine Kinder,
So macht´s ein König auch nicht minder:
Er schickt sein Volk nach Freiheit aus,
Es kehret wiederum nach Haus
Ganz still, ganz still.
Die Nachbarn rufen laut: April, April!
Man schickt den dummen Narren wie man will.

- Heinrich Hoffmann von Fallerselben 1798-1874, deutscher Lyriker -




Aus einem April

Wieder duftet der Wald.
Es heben die schwebenden Lerchen
mit sich den Himmel empor, der unseren Schultern
schwer war;
zwar sah man noch durch die Äste den Tag, wie er
leer war, –
aber nach langen, regnenden Nachmittagen
kommen die goldübersonnten
neueren Stunden,
vor denen flüchtend an fernen Häuserfronten
alle die wunden
Fenster furchtsam mit Flügeln schlagen.
Dann wird es still. Sogar der Regen geht leiser
über der Steine ruhig dunkelnden Glanz.
Alle Geräusche ducken sich ganz
in die glänzenden Knospen der Reiser.

- Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutsch-österreichischer Dichter -




Sonnet 98

Ich war getrennt von Dir im Frühling auch,
Als der April im farbenbunten Drang
Die Welt belebt mit frischem Jugendhauch,
Dass selbst Saturnus mit ihm lacht' und sprang.

Doch nicht der Vögel Sang in Wald und Gründen,
Ich liess sie ungepflückt auf stolzem Stiel.

Ich staunte ob der Lilien Weisse nicht,
Pries nicht die Glut die in der Rose lebt;
Es schienen Bilder lieblich dem Gesicht,
Doch denen Du als Muster vorgeschwebt.

Und immer schien mir's Winter ohne Dich,
Nur wie Dein Schattenspiel ergötzt es mich.

- William Shakespeare 1564-1616, englischer Dichter -

(übersetzt von Friedrich Bodenstedt 1866).




Schön ist es, wenn sich Lüfte regen

Schön ist's, wenn sich Lüfte regen
Im April, eh' Mai erwacht.
Nachtigall und Elster pflegen
Sangs die ganze heit're Nacht.
Will der Morgen dann erscheinen,
Schallt's von neuem fröhlich laut,
Und ein jedes von den Kleinen
Hat sein Weibchen süss und traut.

Und wenn alle Knospen springen,
Alle Erdenwelt sich freut,
Regt sich's auch in mir, zu singen
Von der Liebe Seligkeit;
Und Natur und Sitte geben
Neigung mir zu Lust und Scherz,
Wenn in sanfter Lüfte Weben
Mir so selig wird ums Herz.

Weisser ist sie als Helene,
Schöner als die Knospe zart,
Ihre blendend weissen Zähne
Bergen Worte holder Art.
Reines Herz voll edler Güte,
Frische Wange, blondes Haar -
Gott erhalte diese Blüte,
Die er schuf so wunderbar!

Liess' sie mich ihr Herz erkennen,
All mein Sehnen würde still,
Einmal möcht' ich mein sie nennen
Und noch oftmals, wenn sie will.
Im Vereine woll'n wir ziehen
Oft dann in die Frühlingsau -
All dies Glück kann mir erblühen
Von der holden, schönen Frau.

- Arnaut von Mareuil, ende 12. Jh., französischer Lyriker -


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