Frühlingsgedichte & Sprüche

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Frühlingsgedichte von:

Eichendorff
Goethe
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Schöne Gedichte und Sprüche zum Frühling, für Kinder und Erwachsene. Poetisch, lyrisch, gereimt und ungereimt, von modern bis klassisch.

Im Frühling

Im Frühling summt der Wind,
Das weiss doch jedes Kind.
Das Gras wird grün,
Die Blumen bunt,
Und wenn dann noch das Bienchen brummt,
Dann wird die Welt ganz kunterbunt.

(© Monika Minder)

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Blume werden

Langsam hat sich das "grosse" Heute über das Gestern eingenistet. Wo der Frühling alles neu bildet aus einem bescheidenen Nichts, möchte man Blume werden.

(© Beat Jan)

Vertrauen

Wer in einen Garten nur kann schauen,
wo blind die Seele sich vertraue,
da hat die Kraft das Leben neu erfunden
und der edelste Schmerz sich mit
einem Herz verbunden.

Da wo Hände lieben sich im Haar
wird jeder Garten zum Altar,
dort spielt der Frühling unser Lied,
dass keine Angst uns mehr geschieht.

(© Monika Minder)

> moderne Frühlingsgedichte

Frühling erleben

Wer Frühling erleben will, muss den Winter erdulden.

(© Stefan Fleischer)

Zitat hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Stefan Fleischer.

Kindergedicht Frühling

Schneeglöckchen

Ein wenig weiss noch im grünen Klee,
So blinzelt der letzte Schnee.
Aber horch, das leise Singen,
Wenn die ersten Glöcklein klingen.
Sieh, wie sie sich strecken
Und den Frühling wecken.

(© Monika Minder)

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Gänseblümchen mit grünem Hintergrund

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden. > Nutzung Bilder


Bild-Text

Jeder Frühling trägt den Zauber eines Anfangs in sich.

(© Monika Minder)

Blumen Gedicht

Erster Blumenduft

Wie erster Blumenduft so zag
Streift die Sonne diesen Tag.
Wie ein sanfter Hauch so neu
Wie ein Kinderblick so scheu.

Morgenstunden und ein neues Jahr
Blumen rot und gelb ganz nah.
Wie verflogen ist die dunkle Nacht
Wenn der Frühlingszauber sich entfacht.

(© Monika Minder)

> weitere Blumen Gedichte
Schneeglöckchen mit grünem Hintergrund

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Bild-Text

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

(Franz Kafka)

Bekanntes und klassisches Frühlingsgedicht

Er ist's

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süsse, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
— Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen!

(Eduard Mörike 1804-1875, deutscher Lyriker)

Die Klassiker haben von den schönsten Frühlingsgedichten geschrieben. Auch im Deutschunterricht finden Sie immer noch ihre Verwendung. Und dies zurecht.

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> mehr Mörike Frühlingsgedichte
Schneeglöcken geschlossen in blau

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Bild-Text

Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters

(Khalil Gibran)

Vorfrühlingsgedicht

Vorfrühling

Weiche Frühlingswinde wehn
Um die Winterwende,
Die mir um die Wangen gehn,
Warm wie Mädchenhände.

Kleine Blumen blau und braun
Blühn schon an den Gassen,
Wie zwei Augen anzuschaun,
Die mich nie verlassen.

Bald, wie bald und heiss erblüht
Auch die Ros' im Hage,
Rot als wie die Liebe glüht
Die ich heimlich trage ...

- Georg Busse-Palma 1876-1915, deutscher Lyriker -

Die Gedichte des Vorfrühlings erzählen von erster Wärme,
von Knospen und Sehnsucht nach dem Frühling.

> mehr Vorfrühling Gedichte

Märzgedicht

März

Irgendwo zwischert ein Gruss
Es weht lau
Man meint die Blumen sind schon da
Der Fluss
So blau
Und Leben plötzlich ganz nah.

(© Monika Minder)

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Aprilgedicht

April

Das ist die Drossel, die da schlägt,
Der Frühling, der mein Herz bewegt;
Ich fühle, die sich hold bezeigen,
Die Geister aus der Erde steigen.
Das Leben fliesset wie ein Traum -
Mir ist wie Blume, Blatt und Baum.

(Theodor Storm 1817-1888, deutscher Schriftsteller)

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Maigedicht

Mai

Nun aber hebt zu singen an
Der Mai mit seinen Winden.
Wohl dem, der suchen gehen kann
Und bunte Blumen finden!

Die Schönheit steigt millionenfach
Empor aus schwarzer Erden;
Manch eingekümmert Weh und Ach
Mag nun vergessen werden.

Denn dazu ist der Mai gemacht,
Dass er uns lachen lehre.
Die Herzen hoch! Und fortgelacht
Des Grames Miserere!

(Otto Julius Bierbaum 1865-1910, deutscher Schriftsteller)

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Liebesgedicht

Ich weiss eine Bank

Ich weiss eine Bank,
- nicht weit – nicht weit -
Komm mit, -
ich finde sie wieder.
Von Goldgehänge überdacht.
Und duftendem blauen Flieder.

Der Garten träumt seinen Mittagsschlaf.
Wir schleichen auf seidenen Sohlen.
Wir schleichen durch den heissen Sand
verstohlen – komm mit – verstohlen.

Die Sonnenuhr blinzelt,
- vorbei – vorbei -
Goldbienelein tränken sich träge.
Stumm! Stumm!

Nur ein einziger zitternder Laut:
Meines Herzens hellsingende Schläge.

(Frida Bettingen 1865-1924, deutsche Schriftstellerin)

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Ostergedicht

Jubelgesang

Süss denkt das Herz, o Jesu! Dein;
Du hauchst ihm wahre Wonne ein,
Kein Honig, nichts erfreut so rein,
Als, Süssester, bei dir zu sein.

Kein Lied ist, das so sanft verzückt,
Kein Ton, der liebreicher erquickt,
Nichts wird erdacht, das so beglückt,
Wie Gottes Sohn das Herz entzückt.

(Bernhard von Clairvaux 1090-1153, französischer Abt und Kirchenlehrer)

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Muttertagsgedicht

Von dem Rosenbusch

Von dem Rosenbusch, o Mutter,
Von den Rosen komm' ich.

An den Ufern jenes Wassers
Sah ich Rosen stehn in Knospen;
Von den Rosen komm' ich.

An den Ufern jenes Flusses
Sah ich Rosen stehn in Blüthe;
Von den Rosen komm' ich.

Sah die Rosen stehn in Blüthe,
Brach mit Seufzen mir die Rosen;
Von dem Rosenbusch, o Mutter,
Von den Rosen komm' ich.

(Gil Vicente 1465-1536, portugiesischer Dramatiker)

übersetzt von Emanuel Geibel.

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Goethe Frühlingsgedicht

Mit einer Hyazinthe

Aus dem Zaubertal dortnieden,
Das der Regen still umtrübt,
Aus dem Taumel der Gewässer
Sendet Blume, Gruss und Frieden,
Der dich immer treu und besser,
Als du glauben magst, geliebt.

Diese Blume, die ich pflücke,
Neben mir vom Tau genährt,
Lässt die Mutter still zurücke,
Die sich in sich selbst vermehrt.
Lang entblättert und verborgen,
Mit den Kindern an der Brust,
Wird am neuen Frühlingsmorgen
Vielfach sie des Gärtners Lust.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter)

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Eichendorff Frühlingsgedicht

Frühlingsnacht

Über'n Garten durch die Lüfte
Hört' ich Wandervögel zieh'n,
Was bedeutet Frühlingsdüfte,
Unten fängt's schon an zu blüh'n.

Jauchzen möcht' ich, möchte weinen,
Ist mir's doch, als könnt's nicht sein!
Alte Wunder wieder scheinen
Mit dem Mondesglanz herein.

Und der Mond, die Sterne sagen's
Und in Träumen rauscht's der Hain
Und die Nachtigallen schlagen's:
Sie ist deine, sie ist dein!

(Joseph von Eichendorff 1788-1857, deutscher Lyriker, Schriftsteller)

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Sprüche

Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit ist für die Menschen wie das Wasser
für die Blumen. Ohne verdorren wir.

(© Monika Minder)

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Mit Kindern den Frühling erleben:
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Leinwandbild 60 x 40 cm:
Gelbe Tulpe mit Spruch
von Monika Minder


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Schöne und lustige Gedichte und Sprüche für die
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Geburtstage oder andere Anlässe.

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